Tags: EM 2012 - Polen/ Ukraine
Die UEFA hat am 15. Februar 2011 die Preise der Eintrittskarten für die Fußball Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine bekanntgegeben. Dabei liegt die Spanne zwischen 30 EUR und 600 EUR, je nach Spiel und Sitzplatzkategorie. Der Kartenverkauf beginnt am 01. März 2011 und endet am 31. März 2011 auf der offiziellen Webseite der UEFA (uefa.com).
Folgende Tabelle zeigt die Preise und Kategorie.
| Spiel |
Preiskategorie 1 |
Preiskategorie 2 |
Preiskategorie 3 |
| Eröffnungsspiel |
250 EUR |
140 EUR |
45 EUR |
| Gruppenspiele |
120 EUR |
70 EUR |
30 EUR |
| Viertelfinale |
150 EUR |
80 EUR |
40 EUR |
| Halbfinale |
270 EUR |
150 EUR |
45 EUR |
| Finale |
600 EUR |
330 EUR |
50 EUR |
Es sind verschiedene Kartenkategorien erhältlich: Individual Match Tickets (Einzelspielkarten), Venue Series Group oder Knockout Stage (Teamserien Gruppenphase oder Turnier), Follow My Team Group oder Tournament. Weitere Einzelheiten über die verfügbaren Kartenkategorien finden Sie in der Rubrik „Tickets” auf UEFA.com.
Die UEFA, der polnische und der ukrainische Verband sowie die lokalen Organisationskomitees haben ein transparentes und faires Ticketing-System erarbeitet, um für alle 31 Spiele der UEFA EURO 2012 erschwingliche Preise anbieten zu können.
Die Kaufkraft der gastgebenden Bevölkerung wurde bei der Preisgestaltung berücksichtigt, weshalb die günstigsten Tickets nur halb so viel kosten wie bei der UEFA EURO 2008 in Österreich und der Schweiz. Zudem kosten Endspielkarten der Kategorie 3 nur EUR 50.
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Wer bekommt den Zuschlag zur EM 2012?
Am 18. April 2007 wurde durch das UEFA-Exekutivkomitee in Cardiff bekannt gegeben, dass Polen und die Ukraine den Zuschlag zur Austragung der EM 2012 erhalten haben. Von den zwölf Stimmen der Mitglieder des Exekutivkomitees bekamen Polen und die Ukraine acht, vier Stimmen gingen an Italien.
Wo finden die Spiele der EM 2012 statt?
Die Spiele der EM 2012 werden voraussichtlich in jeweils vier polnischen und vier ukrainischen Stadien ausgetragen. In Warschau, Danzig, Donezk, Dnipropetrowsk und Lemberg sollen neue Stadien errichtet werden, während die übrigen Stadien renoviert und erweitert werden. Dabei wurde der geplante Neubau der Ostsee-Arena in Danzig von der UEFA als bestes Projekt gewürdigt. Die Stadien in Chorzów, Krakau, Odessa und Donezk (RSK Olimpijskyj) sollen als Ausweichorte zur Verfügung stehen. So ist hier ebenfalls eine Sanierung und Erweiterung geplant, damit auch diese Stadien für die EM 2012 geeignet sind.
Projektverlauf zur EM 2012 in Polen und der Ukraine
Nach der Vergabe liefen die Vorbereitungen in beiden Ländern schleppend. Die UEFA zeigte sich ob der Verzögerungen mehrfach beunruhigt, ergriff aber lange Zeit keine Maßnahmen. Erst am 30. Januar 2008 veröffentlichte die UEFA eine Erklärung von UEFA-Präsident Michel Platini. Die UEFA bekennt sich weiterhin zur Vergabe nach Osteuropa und wird die Organisatoren mit ihrer ganzen Kraft unterstützen. Sie erkennt die politischen Gründe an, die zu einem schleppenden Tempo der Arbeiten geführt haben und ist sich sicher, dass dies nach den Neuwahlen in beiden Ländern besser wird. Darunter versteht die UEFA, dass bei den nötigen infrastrukturellen Projekten (Stadien, Unterkunft, Flughäfen, Eisenbahn, Transport) in den nächsten sechs Monaten große Fortschritte gemacht werden müssen. Die UEFA fordert Polen und die Ukraine auf, durch finanzielle Unterstützung der Projekte den Prozess zu beschleunigen. UEFA-Generalsekretär David Taylor machte deutlich, dass sich die UEFA zu Maßnahmen gezwungen sähe, wenn in den nächsten sechs Monaten zu wenig Fortschritte erzielt würden. Dies ist eine klare, wenn auch unausgesprochene, Warnung an die Organisatoren, dass die UEFA im Notfall dazu bereit ist, Polen und der Ukraine das Turnier wieder zu entziehen und einen neuen Organisator zu suchen. Dazu gibt es aber kein geregeltes Verfahren, und die Vergabe müsste neu begonnen werden. In ihren Stellungsnahmen sprechen die UEFA-Verantwortlichen immer von beiden Nationen und lassen nicht erkennen, ob in ihren Augen eine der Nationen besser dasteht als die andere.
Findet die EM 2012 in der Ukraine statt?
UEFA-Präsident Michel Platini gab Anfang Juli 2008 in Polen und der Ukraine bekannt, dass die polnischen Vorbereitungen viel besser verlaufen als in der Ukraine. Im Notfall könnte es zu einer Änderung der Spielanteile kommen. Polen würde dann 75 Prozent der Spiele (3 Gruppen-, 2 Viertelfinal-, beide Halbfinal- und das Endspiel) bekommen, die Ukraine dürfte demnach nur die Spiele der Gruppe D austragen. Über weitergehende Konsequenzen, wie einen kompletten Entzug der Austragung in der Ukraine, wird spekuliert. Auch Deutschland wurde in den Medien als Ersatzkanditat für die Ukraine gehandelt.
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Spielplan zur EM 2008 - Alle Spiele auf einen Blick
|
Datum
|
Uhrzeit |
Heim
|
: |
Gast
|
Ergebnis |
Tipp bei bwin |
|
07.06.08
|
18:00 |
Schweiz
|
: |
Tschechien
|
0:1 |
Gruppe A |
|
07.06.08
|
20:45 |
Portugal
|
: |
Türkei
|
2:0 |
Gruppe A |
|
08.06.08
|
18:00 |
Österreich
|
: |
Kroatien
|
0:1 |
Gruppe B |
|
08.06.08
|
20:45 |
Deutschland
|
: |
Polen
|
2:0 |
Gruppe B |
|
09.06.08
|
18:00 |
Rumänien
|
: |
Frankreich
|
0:0 |
Gruppe C |
|
09.06.08
|
20:45 |
Niederlande
|
: |
Italien
|
3:0 |
Gruppe C |
|
10.06.08
|
18:00 |
Spanien
|
: |
Russland
|
4:1 |
Gruppe D |
|
10.06.08
|
20:45 |
Griechenland
|
: |
Schweden
|
0:2 |
Gruppe D |
|
11.06.08
|
18:00 |
Tschechien
|
: |
Portugal
|
1:3 |
Gruppe A |
|
11.06.08
|
20:45 |
Schweiz
|
: |
Türkei
|
1:2 |
Gruppe A |
|
12.06.08
|
18:00 |
Kroatien
|
: |
Deutschland
|
2:1 |
Gruppe B |
|
12.06.08
|
20:45 |
Österreich
|
: |
Polen
|
1:1 |
Gruppe B |
|
13.06.08
|
18:00 |
Italien
|
: |
Rumänien
|
1:1 |
Gruppe C |
|
13.06.08
|
20:45 |
Niederlande
|
: |
Frankreich
|
4:1 |
Gruppe C |
|
14.06.08
|
18:00 |
Schweden
|
: |
Spanien
|
1:2 |
Gruppe D |
|
14.06.08
|
20:45 |
Griechenland
|
: |
Russland
|
0:1 |
Gruppe D |
|
15.06.08
|
20:45 |
Schweiz
|
: |
Portugal
|
2:0 |
Gruppe A |
|
15.06.08
|
20:45 |
Türkei
|
: |
Tschechien
|
3:2 |
Gruppe A |
|
16.06.08
|
20:45 |
Polen
|
: |
Kroatien
|
0:1 |
Gruppe B |
|
16.06.08
|
20:45 |
Österreich
|
: |
Deutschland
|
0:1 |
Gruppe B |
|
17.06.08
|
20:45 |
Niederlande
|
: |
Rumänien
|
2:0 |
Gruppe C |
|
17.06.08
|
20:45 |
Frankreich
|
: |
Italien
|
0:2 |
Gruppe C |
|
18.06.08
|
20:45 |
Griechenland
|
: |
Spanien
|
1:2 |
Gruppe D |
|
18.06.08
|
20:45 |
Russland
|
: |
Schweden
|
2:0 |
Gruppe D |
|
19.06.08
|
20:45 |
Portugal
|
: |
Deutschland
|
2:3 |
Viertelfinale |
|
20.06.08
|
20:45 |
Kroatien
|
: |
Türkei
|
1:3 i.E. |
Viertelfinale |
|
21.06.08
|
20:45 |
Niederlande
|
: |
Russland
|
1:3 n.V. |
Viertelfinale |
|
22.06.08
|
20:45 |
Spanien
|
: |
Italien
|
4:2 i.E. |
Viertelfinale |
|
25.06.08
|
20:45 |
Deutschland
|
: |
Türkei
|
3:2 |
Halbfinale |
|
26.06.08
|
20:45 |
Russland
|
: |
Spanien
|
0:3 |
Halbfinale |
|
29.06.08
|
20:45 |
Deutschland
|
: |
Spanien
|
0:1 |
Finale |
Tags: EM 2008 - AUT/ Schweiz
Tags: EM 2008 - AUT/ Schweiz
Tags: *EM Geschichte/ Statistik*
Austragungsort für die EM 1960 war Frankreich
Im Jahr 1958 fand die Auslosung für die erste Austragung des Europa-Nationen-Pokals statt. Es bewarben sich 17 Mannschaften zur Teilnahme an der ersten EM die 1960 in Frankreich stattfand. Da man jedoch eine gerade Teilnehmerzahl benötigte, gab es zunächst ein Qualifikationsspiel zwischen der Tschechoslowakei und Irland, welches die Tschechen für sich entscheiden konnten.
| Team 1 |
: |
Team 2 |
Gesamt |
Hinspiel |
Rückspiel |
Irland |
: |
Tschechoslowakei |
2:4 |
2:0 |
0:4 |
Das Achtelfinale der EM von 1960
| Team 1 |
: |
Team 2 |
Gesamt |
Hinspiel |
Rückspiel |
UdSSR |
: |
Ungarn |
4:1 |
3:1 |
1:0 |
Frankreich |
: |
Griechenland |
8:2 |
7:1 |
1:1 |
Rumänien |
: |
Türkei |
3:2 |
3:0 |
0:2 |
Norwegen |
: |
Österreich |
2:6 |
0:1 |
2:5 |
Jugoslawien |
: |
Bulgarien |
3:1 |
2:0 |
1:1 |
DDR |
: |
Portugal |
2:5 |
0:2 |
2:3 |
Polen |
: |
Spanien |
2:7 |
2:4 |
0:3 |
Dänemark |
: |
Tschechoslowakei |
3:7 |
2:2 |
1:5 |
Das Viertelfinale der EM von 1960
Der Weg für die K-O-Runde war nun frei, doch im Viertelfinale gab es Kritik aus der Politik und Spanien zog sein Nationalteam zurück. Grund für diese Entscheidung war Spaniens Diktator Franco mit seiner Meinung, sein Team dürfe nicht gegen Kommunisten antreten. Die Sowjetunion war demnach automatisch in der Endrunde.
| Team 1 |
: |
Team 2 |
Gesamt |
Hinspiel |
Rückspiel |
Frankreich |
: |
Österreich |
9:4 |
5:2 |
4:2 |
Portugal |
: |
Jugoslawien |
3:6 |
2:1 |
1:5 |
Spanien |
: |
UdSSR |
-:- |
-:- |
-:- |
Rumänien |
: |
Tschechoslowakei |
0:5 |
0:2 |
0:3 |
Das Halbfinale der EM von 1960
Im ersten Halbfinale spielten die Russen fast ebenso mühelos die Tschechen aus dem Turnier, wie sie in die Endrunde gekommen waren. Interessanter hingegen war das zweite Halbfinale. Frankreich ging siegessicher gegen Jugoslawien mit 4:2 in Führung, und das ohne die Stars Raymond Kopa und Just Fontaine. Doch dann kassierte es drei späte Treffer und verlor am Ende noch 5:4.
| Datum |
Ort |
Team 1 |
: |
Team 2 |
Ergebnis |
| 06.07.1960 |
Marseille |
Tschechoslowakei |
: |
UdSSR |
0:3 |
| 06.07.1960 |
Paris |
Frankreich |
: |
Jugoslawien |
4:5 |
Das Spiel um Platz 3 der EM von 1960
| Datum |
Ort |
Team 1 |
: |
Team 2 |
Ergebnis |
| 09.07.1960 |
Marseille |
Tschechoslowakei |
: |
Frankreich |
2:0 |
Das Finale der EM von 1960
In der ersten Halbzeit des Endspiels ging Jugoslawien in Führung, wurde diesmal aber selbst Opfer eines Comebacks. Metreweli glich früh in der zweiten Halbzeit für die Sowjetunion aus, das Spiel ging in die Verlängerung. Jugoslawien gelang es nicht, den herausragenden Lew Jaschin zu überwinden, und Viktor Ponedjelnik schoss in der Verlängerung den Siegtreffer für die Sowjetunion.
| Datum |
Ort |
Team 1 |
: |
Team 2 |
Ergebnis |
| 10.07.1960 |
Paris |
UdSSR |
: |
Jugoslawien |
2:1 n.V. |
Tags: EM 1960 - Frankreich
Austragungsort für die EM 1964 war Spanien
An der Vorrunde nahmen 26 Mannschaften teil, Titelverteidiger Sowjetunion, Österreich und Luxemburg waren bereits gesetzt. Gastgeber Spanien startete eindrucksvoll, ebenso wie Italien. Die deutsche Mannschaft zog es vor, sich nach der schwachen Vorstellung bei der WM 1962 ganz auf das WM- Turnier in England 1966 vorzubereiten, und blieb der Europameisterschaft von 1964 fern. Dagegen sorgte die DDR für eine handfeste Überraschung. Sie bezwang die Tschechoslowakei, die bei der ersten Europameisterschaft den dritten Platz erreicht hatte und 1962 Vizeweltmeister hinter Brasilien geworden war, mit 2:1 (Hinspiel 1:1).
Das Achtelfinale der EM von 1964
Im Achtelfinale blieben unter anderem Jugoslawien und die Niederlande auf der Strecke, geschlagen von Schweden und Luxemburg. Italien wurde von der Sowjetunion gestoppt. Jaschin hielt in Rom einen Elfmeter und rettete dem Titelverteidiger so seinen 2:0 Vorsprung aus dem Heimspiel.
| Team 1 |
: |
Team 2 |
Gesamt |
Hinspiel |
Rückspiel |
Spanien |
: |
Nordirland |
2:1 |
1:1 |
1:0 |
Jugoslawien |
: |
Schweden |
2:3 |
0:0 |
2:3 |
Dänemark |
: |
Albanien |
4:1 |
4:0 |
0:1 |
Niederlande |
: |
Luxemburg |
2:3 |
1:1 |
1:2 |
Österreich |
: |
Irland |
2:3 |
0:0 |
2:3 |
Bulgarien |
: |
Frankreich |
2:3 |
1:0 |
1:3 |
Sowjetunion |
: |
Italien |
3:1 |
2:0 |
1:1 |
DDR |
: |
Ungarn |
4:5 |
1:2 |
3:3 |
Das Viertelfinale der EM von 1964
Bei der Partie Luxemburg gegen Dänemark reichten zwei Spiele nicht aus um einen eindeutigen Sieger festzustellen. Nach dem Gesamtstand von 5:5 wurde eine dritte Partie in Amsterdam ausgetragen, bei der die Dänen sich den Einzug in die Endrunde erkämpften. Spanien besiegte Irland im Viertelfinale und zog mit der Sowjetunion, Dänemark und Ungarn in die Endrunde ein.
| Team 1 |
: |
Team 2 |
Gesamt |
Hinspiel |
Rückspiel |
Luxemburg |
: |
Dänemark |
5:6 |
3:3 |
2:2 bzw. 0:1 |
Spanien |
: |
Irland |
7:1 |
5:1 |
2:0 |
Frankreich |
: |
Ungarn |
2:5 |
1:3 |
1:2 |
Schweden |
: |
Sowjetunion |
2:4 |
1:1 |
1:3 |
Das Halbfinale der EM von 1964
Nachdem es 4 Jahre zuvor Streit um die Auslosung Sowjetunion - Spanien gab, konnte dies im Halbfinale vorerst aufgrund des Zufallsprinzips vermieden werden. Die Russen gewannen sicher mit 3:0 gegen Dänemark und Spanien kam mit einem 2:1 in der Verlängerung gegen Ungarn ins Finale.
| Datum |
Ort |
Team 1 |
: |
Team 2 |
Ergebnis |
| 17.06.1964 |
Madrid |
Spanien |
: |
Ungarn |
2:1 n.V. |
| 17.06.1960 |
Barcelona |
Dänemark |
: |
Sowjetunion |
0:3 |
Das Spiel um Platz 3 der EM von 1964
| Datum |
Ort |
Team 1 |
: |
Team 2 |
Ergebnis |
| 21.06.1964 |
Barcelona |
Ungarn |
: |
Dänemark |
3:1 n.V. |
Das Finale der EM von 1964
Nun kam es kurioserweise doch zu der Begegnung die vorerst so umstritten war. Nachdem in den ersten zehn Minuten beide Teams einmal getroffen hatten, blieb das Finale ausgeglichen, bis der Spanier Marcelino Martinez sechs Minuten vor Schluss den Siegtreffer erzielte. Diktator Franco atmete tief durch. Spanien hatte sich damit vor 100.000 Zuschauern im Bernabèu Stadion seinen ersten und bisher einzigen Sieg in einem großen Turnier geholt.
| Datum |
Ort |
Team 1 |
: |
Team 2 |
Ergebnis |
| 21.06.1964 |
Madrid |
Spanien |
: |
Sowjetunion |
2:1 |
Tags: EM 1964 - Spanien
Tags: EM 1968 - Italien
Tags: EM 1972 - Belgien